Trendthema Cybersecurity – Was man wissen sollte

Erst vor kurzem gab T-Mobile US bekannt, dass sie Opfer eines Cyberangriffs geworden sind. Dabei wurden von über 7,8 Mio. Vertragskunden Daten gesammelt. Jetzt gab die Regierung der USA bekannt, dass sie Investitionen in Cybersecurity in Milliardenhöhe plant, da Ransomware-Angriffe, Datenklau und Fake News gerade durch die starke Digitalisierung als Folge von Corona stark zunehmen. Auch in Deutschland wurden Schäden in Höhe von über 100 Milliarden Euro im Jahr 2020 verzeichnet – dabei ist die Dunkelziffer nicht beachtet. Das Thema Cybersecurity kann aus dem Alltag von Unternehmen nicht mehr wegdiskutiert werden.

Was meint Cybersecurity?

Unter Cybersecurity oder IT-Security bzw. IT-Sicherheit verstehen Experten den Schutz von Netzwerken, Computersystemen und physischen Systemen wie Robotern vor den sogenannten Cybercrime-Aktivitäten. Diese sollen vor potenziellen Diebstählen oder Beschädigungen der Hard- und Software geschützt werden. Außerdem liegt der Fokus auf dem Schutz der Unternehmens-, Kunden- und persönlichen Daten. Tatsächlich muss ein Ausfall des Betriebs und ein Missbrauch der Daten verhindert werden.

Die Herausforderungen

Durch die stets wachsende Vernetzung der Geräte, der Omnipräsenz von Smartphones und WLAN und neueren Trends und Technologien wie das Internet of Things (IoT) und Künstliche Intelligenz (KI), werden Geräte und Systeme immer verwundbarer. Nicht zuletzt die Mensch-Maschine-Interaktion spielt dabei eine wesentliche Rolle. Heiß diskutiert ist der Risikofaktor Mensch im Kontext der Cybersicherheit.

Daneben folgen weitere Herausforderungen wie Datenschutz- und Meldepflichten, auch das Schaffen von Vertrauen und Verantwortung innerhalb der Unternehmen und gegenüber der (potenziellen) Kunden. Mitarbeiter, Konzepte und die Technologie müssen sich gegenseitig ergänzen. Es ist wichtig die Systeme und Software immer auf dem neusten Stand zu halten, Schwachstellen schon früh durch Analysen und Prüfverfahren zu erkennen, Konzepte und Pläne für den Ernstfall zu haben, die Mitarbeiter zu schulen und Aufmerksamkeit schaffen, starke Passwörter zu verwenden und regelmäßig Backups zu machen.

Welche Cyberbedrohungen gibt es?

Darüber hinaus gibt es verschiedene Arten von Cyberbedrohungen: Phishing, Ransomware, Malware und Social Engineering.

  • Unter Phishing fallen die allseits bekannten Phishing E-Mails, die sehr vertrauenswürdig aussehen und bekannten E-Mail-Absendern gleichen. Diese betrügerischen E-Mails haben zum Ziel vertrauliche Informationen wie Anmeldedaten oder Zahlungsinformationen zu erhalten.
  • Ransomware ist aktuell eine der häufigsten Cyberbedrohungen und bezeichnet eine schädliche Software-Art, durch die das Unternehmen lahmgelegt wird und Lösegeld erpresst werden soll.
  • Malware hingegen ist eine Software, die „nur“ versucht, Zugriff auf die Hardware zu bekommen und so Schäden anzurichten.
  • Social Engineering ist eine Kombination der oben genannten Bedrohungen durch die über Tricks vertrauliche Daten gesammelt werden oder Lösegeld gefordert wird.

Sind Sie und Ihr Unternehmen bereit für diese neuen und komplexen Herausforderungen, die die oben beschriebenen Fakten mit sich bringen? Wir im East Side Fab tun alles dafür, Sie auf den neusten Stand zu bringen und zu halten. Haben Sie weitere Fragen? Dann melden Sie sich gerne bei uns!

Weitere nützliche Links: